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er Verein Berliner Köche 1841
e.V. besteht als ältester Zweigverein des Verbandes der Köche Deutschlands.
Dieser traditionsbewusste Verein feierte am 11. Januar 2001 sein 160jähriges Bestehen,
darauf können alle die diesem Verein angehören, mit Recht stolz
sein. Der Verein erlebte in seiner langen Zeit seines Bestehens viele Tiefs aber
auch viele Glanzzeiten. Um so dankbarer kann man sein, dass es immer wieder
große Persönlichkeiten gegeben hat, die diesen Verein durch alle Tiefen und
Höhen mit glücklicher Hand geführt haben.
Genannt seien
an dieser Stelle der Kollege Bischkopff, der am 11. Januar 1841 in dem
Lokal von "Klein" in der Taubenstraße 10 als 1. Vorsitzender
des Vereins bei der Gründungsversammlung von den Kollegen gewählt
worden ist.
Interessant ist die damalige Gruppierung der Köche in
- Köche, welche ein
eigenes Geschäft haben
- Königliche Köche
- Prinzliche Köche
- Restaurationsköche und
- Herrschaftliche Köche.
Auch an diesem Beispiel
kann man ablesen wie sich der Verein durch die vielen Jahre hindurch gewandelt hat.
Als Nachfolger des
erstgewählten Vorsitzenden, der den Titel Direktor des Vereins führte,
trat Kollege Mindt an seine Stelle. 1848 übernahm Küchenmeister Huth
den Vorsitz. 1885 betrug das Vereinsvermögen 1694 Reichstaler. Der
Kollege Kurth war in dieser Zeit Direktor des Vereins. 1880 wurde der
Kollege Ketrzynski zum Vorsitzenden gewählt. |
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war auch der Zeitpunkt zu dem es nicht mehr den Titel Direktor gab,
sondern ab hier wurde der Titel Vorsitzender verwandt. Hier erscheint
auch erstmalig der Name Brunfaut im Vorstand. In der denkwürdigen
Sitzung vom 24. April 1882 wurde beschlossen, eine eigene Vereinszeitung
unter dem Namen "Die Küche" herauszugeben. Herr L. Kurth war
der erste Redakteur. Diese Zeitung ist heute das Fachorgan des Verbandes
der Köche Deutschlands e.V. 1884 wurde Kollege L. Kurth
Vereinsvorsitzender, und Schriftführer wurde Kollege G. Brunfaut. In
diesem Jahr bekam unser Verein auch den heutigen Namen.
In der Zeit vom
08. bis 11. Januar 1885 fand in den Räumen der Philharmonie die erste
Kochkunstausstellung mit großem Erfolg statt. In den Jahren 1896 bis
1898 leitete der Kollege Wehlisch den Verein und übergab im Januar 1899
dieses Amt dem Kollegen Theodor Küster.
1923 übernahm Carl
Lossow die Führung des Vereines. Er führte diese Vereinigung bis 1929
mit Geschick, und nachher wirkte er als Ehrenvorsitzender noch
tatkräftig mit. Carl Lossow übergab das Amt dem bekannten Kollegen
Wilhelm Kappelhöfer.
Letzter Vorsitzender, vor der Auflösung des
Vereins 1933 durch die derzeitigen Machthaber angeordnet, war der
Kollege Fritz Flierl. Er hatte die schwere Aufgabe den Verein Berliner
Köche aufzulösen.
Die alten Zweigvereine wurden "Fachschaften der
Köche" und der "Kraft durch Freude - Organisation"
angeschlossen. Das Vereinsvermögen floss an die Mitglieder wieder
zurück.
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