…. Ein
jagdlicher Ausflug
Rund
40 Vereinsmitglieder und deren Gäste machten sich auf zu Ihrem
Herbstausflug 2010.
> HA LA LI <
wurde am 16. Oktober 2010 um 8:30 Uhr geblasen bzw. gepfiffen, was
nichts anderes bedeutete als das wir losfahren wollen.
Organisiert von unserem
Obermeister und Reisemarschall Bernd Gutschow machten wir uns mit einem
gemieteten Bus der Fa. BVB auf den weg in die Baumgatener Heide.Um es
vorweg zu nehmen, diesmal war „Petrus“ nicht unbedingt mit uns. Leider
begleitete uns den ganzen Tag ein harscher, kalter Wind mit unangenehmen
Nieselregen. Dennoch ließen wir uns nicht die Stimmung trüben und
genossen die fahrt ins Umland. Schon nach einer ¾ Stunde waren wir an
unseren ersten angekündigten Stopp in Gransee.
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Dort, auf dem Schinkel – Marktplatz steht das Luisendenkmal. Wir
erfuhren, dass auf den langen Weg nach Berlin, 1810 war es, hier
die verstorbene Königin für eine Nacht aufgebahrt wurde. Um Ihr
zu gedenken wurde von Schinkel ein Sarkophag entworfen der von
der königlichen Eisengießerei so umgesetzt wurde als das die
Königin hier begraben sei. |
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Erwähnen möchte der
Schreiber, dass unsere erste Kaffeepause anstand. Gesagt getan, frischer
Kaffee und kleine Kuchen luden zu einer kleinen Pause ein. Da der Wind
uns kalten Regen in die Gesichter blies, musste der Reisemarschall erst
gar nicht die Trillerpfeife in den Mund nehmen, um uns in den Bus zu
bekommen denn wir saßen schon alle. Durchgezählt und fertig zur
weiterfahrt.
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Nun ging es in das Märkische Dorf Baumgarten. Dort angekommen
wurden wir im Cafe und Restaurant „Märkischer Waidmann“ schon
erwartet und von dem Besitzer und Kollegen Lutz Koch auf
herzlichste begrüßt. Er stellte sich und seine Lokalität kurz
vor und wünschte uns zu dem folgenden waidmännischen Mittagessen
guten Appetit. |
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Begonnen wurde mit einer
kräftigen, schmackhaften Kürbissuppe darauf folgte ein Braten von Hirsch
u. Wildschwein mit herzhaften Rotkohl und erstklassigen Thüringer
Klößen.
Das Dessert genießen wir
später.
Nach einem Absacke, Cappuccino oder Espresso wurden wir von dem Kollegen
Lutz Koch mit einem recht zünftigen „HA LA LI“ aufgefordert uns mit
unseren vollen Bäuchen zu erheben, in den Bus zu steigen um uns auf zu
unseren nächsten Programmpunkten zu machen.
Der Kollege Lutz Koch
nicht nur guter Koch- erwies sich auch als bestens informierter
Reiseleiter.
Der Bus gestartet, ging es in den Nachbarort nach Meseberg. Dort steht
das aufwendig restaurierte Schloss Meseberg, welches heute als Gästehaus
der Bundesrepublik Deutschland genutzt wird. Da das Wetter (wie erwähnt)
nicht das Beste war, wurde uns viel Wissenswertes aber auch wie viel
Aufwand bei Staatsbesuchen betrieben wird im Bus erklärt. Gott sei dank,
bei der Kälte.
Nur einmal um die Kurve
gefahren mussten wir dann aber doch mal eben den Bus verlassen um die
kleine Dorfkirsche von Meseberg zu besichtigen. Das bemerkenswerteste
der Dorfkirsche ist das über 5 Meter lange Gemälde der
Gutsbesitzerehepaar von der Groeben mit Ihren 17 !!!! Kindern. Die Orgel
der Kirsche wurde 2002 aufwendig repariert und restauriert mit der dann
auch „Musik in Meseberg“ als alljährliches kulturelles Highlight
gegründet wurde. Der Reiseleiter Assistent leitete uns dann noch hinter
das Schloss Meseberg zum Huwenow See. Der See ist mit einem
wunderschönen Wanderweg umgeben und ladet bei schönem oder auch nicht so
regenreichem Wetter zu einem schönen Spaziergang ein. Der See verfügt
auch über einen reichlich Fischbestand der darauf wartet geangelt zu
werden.
Schnell zurück in den
warmen Bus und am besten gleich zum Kaffee trinken. Denkste sagt der
Berliner, vorbei am Restaurant, mit 3-mal hupen – damit der Kaffee
aufgesetzt werden kann- zu unserer nächsten Überraschung. Alle
aussteigen, den Weg folgend bis zur Überraschung!! Auf einer Lichtung
erwartete uns ein Lagerfeuer mit einem heißen wohl schmeckenden
Glühwein. Genau richtig zu diesem Zeitpunkt. Um uns die Jagd näher zu
bringen, erwarteten uns noch die Jaghornbläser der Dörfer Baumgarten und
Meseberg. Die Jagdhornbläser bliesen verschiedene Jagdhornsignale die da
heißen Begrüßung, Hirsch tot, Fuchs tot, Jagd vorbei und zum Essen. Nach
dem uns das erklärt wurde dauerte es auch gar nicht lange das wir zum
Bus stürmten und recht schnell an die Kaffeetafel wollten. Gesagt, getan
saßen wir 10 Min. später wieder im „Märkischen Waidmann“ an der
gedeckten Kaffeetafel. Es gab einen sehr wohlschmeckenden gedeckten
Apfelkuchen mit Schlagsahne und dazu einen richtig heißen Kaffee oder
Tee der uns zur richtigen Zeit wärmte.
Unser Kollege und
Gastwirt des Hauses bot uns dann noch seine Hausgemachten Wurst und
Schinken Spezialitäten zum Kauf an, die bei uns großen Anklang fanden
und für prall gefüllte Einkaufsbeutel sorgten.
Bei guter Unterhaltung,
geselligen beisammen sein und vielen Gesprächen verging die Zeit der
Gemütlichkeit wie im Fluge. Als der Pfiff ertönte wusste jeder das es
Zeit wird die fahrt nach Hause an zu treten.
Bezahlt, bedankt und im
Gästebuch des Cafe & Restaurant „Märkischer Waidmann“ verewigt machten
wir uns auf den Weg in Richtung Berlin zu unserem Abfahrtspunkt nach
Lichtenrade.
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Aber halt!!- noch eines ist zu bemerken, der Reisemarschall hat
noch eine besondere Überraschung, er hat es nicht vergessen das
immer nochmals eine Pause vor Berlin gemacht wird um die heißen
Wiener Würstchen zu genießen auf die alle schon gewartet haben. |
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Während der Rückfahrt
wurde für unseren Busfahrer gesammelt der das Trinkgeld mit einem
herzlichen Dankeschön entgegen nahm und uns bestens wieder nach Hause
brachte. Mit großer Zufriedenheit verabschiedeten sich alle mit einander
auf ein baldiges Wiedersehen zur Monatsversammlung im November oder zum
Jahresabschluss der Weihnachtsfeier des Vereins.
tz
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