Mit Helm statt Kochmütze
Berliner Köche trafen
sich im Klärwerk
Nicht nur der Ort dieser
Versammlung war ungewöhnlich. Gleiches traf für die vorgeschriebene
Kopfbedeckung zu. Statt der alltäglichen Kochmütze trugen die Mitglieder
des Vereins Berliner Köche mit Küchenmeister – Innung zu Berlin während
ihrer September – Versammlung zeitweilig einen Sicherheitshelm. Das war
für den knapp einstündigen Rundgang durch das Klärwerk Ruhleben der
Berliner Wasserbetriebe unerlässlich.
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Vorstand hatte mit der Einladung etwas Besonderes anbieten
wollen und traf damit voll ins Schwarze. Er hatte ein volles
Haus und Dipl.–Ing. Michael Kempf, der Leiter des Klärwerkes,
bei den zwei Durchgängen aufmerksame Zuhörer, die mit Fragen zu
den verschiedenen Arbeitsgängen und der modernen Technik nicht
zurückhielten. Dabei, wie auch im weiteren Versammlungsverlauf,
waren vielfältige Fakten und Zahlen zum Thema Wasser zur Sprache
gekommen, das für die Köche der wichtigste Rohstoff und generell
das am besten kontrollierte Lebensmittel ist. |
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Mit
Interesse nahm die Runde zur Kenntnis, dass die Berliner
Wasserbetriebe das größte Unternehmen der Wasserversorgung und
Abwasserentsorgung in Deutschland sind. Sie leiten aus neun
Wasserwerken täglich 550.000 Kubikmeter Trinkwasser an die
Bevölkerung, die Industrie und das Gewerbe und reinigen mit
sechs Klärwerken an jedem Tag rund 620.000 Kubikmeter Abwasser. |
Jeder Berliner nutzt
durchschnittlich 110 Liter Wasser pro Tag, das übrigens auch
wissenschaftlich belegt keinen Vergleich mit Mineralwasser zu scheuen
braucht.
Nahtlos schlossen sich
ein Vortrag sowie eine Präsentation der Firma WITTY – Chemie zum Thema
Küchenhygiene an.
Schließlich sorgte das
auf Kartoffelprodukte spezialisierte Unternehmen LAMB WESTON mit einer
Produktvorstellung dafür, das auch das leibliche Wohl bei dieser nicht
alltäglichen Mitgliederversammlung nicht zu kurz kam.
Bodo Rehboldt
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